Mehrphasenausbildung
Im Jänner 2003 wurde die „Mehrphasenausbildung" eingeführt, um die Verkehrssicherheit zu heben.
Mehrphasenausbildung heißt:
Nach der Grundausbildung und bestandener Fahrprüfung wird die Lenkberechtigung erteilt.
Innerhalb eines Jahres sind je nach Klasse nachstehende Module zu absolvieren.
Wird eines oder mehrere Module nicht absolviert, wird nach einer zusätzlichen Frist von 4 Monaten ein Entzugsverfahren eingeleitet und nach weiteren 4 Monaten die Lenkberechtigung entzogen.
Die Feedbackfahrt absolviert man in der Fahrschule, auch beim Verkehrssicherheitstraining helfen wir dir natürlich gerne weiter. Eine weitere Prüfung wird nicht abgelegt, es kann einem auch der Führerschein aufgrund dieser Schulungen nicht abgenommen werden.
Wer die Schulungen nicht innerhalb der Frist erledigt, bekommt eine Nachfrist gesetzt, lässt er auch diese verstreichen, kann es allerdings zur Abnahme der Lenkberechtigung kommen.
L17-Fahrer ersparen sich eine der zwei Perfektionsschulungen. Auch für all jene, die einen A-Führerschein erwerben, ist ein Fahrsicherheitstraining, aber keine Feedbackfahrt nach bestandener praktischer Prüfung vorgesehen.
Um die Mehrkosten der Fahrausbildung so nieder als möglich zu halten, wird der Theorieunterricht in der „ersten Phase" der Ausbildung um 8 Einheiten gesenkt und die Fahrstundenzahl verringert.
Diese neuen Maßnahmen sind in anderen Ländern schon erprobt und bestens durchdacht.
Sie werden dazu beitragen, dass die Zahl der Verkehrsunfälle noch einmal gesenkt werden kann; sie werden dir helfen, dich sicherer im Straßenverkehr zu bewegen und somit ist klar, du brauchst vor dieser neuen Ausbildungsphase keine Angst haben, im Gegenteil, freu dich darauf!
Wir hoffen, dir mit dieser Information Klarheit verschafft zu haben und wünschen dir jetzt schon für die Fahrausbildung viel Erfolg!



